Publikationen

Zwischen März 2017 und April 2021 hat die VARIFO in Zusammenarbeit mit international vernetzten Forschern zur Bildgebung der Atherosklerose mit TPA 7 Studien publiziert, weitere 3 Studien sind eingereicht und gehen nun in den Reviewprozess. Eine Vergleichsstudie TPA mit CAC (Koronarkalk) ist in Bearbeitung.

ARCO Outcome: publiziert 03/2021

Schlussfolgerung: Die ARCO Outcome Studie weist bei 15 000 Patientenbeobachtungsjahren nach, dass die TPA Methode den etablierten Risikorechnern wie SCORE und AGLA für die Vorhersage des kardiovaskulären Risikos, insbesondere Herzschlag und Hirnschlag, überlegen ist.

Besondere Bedeutung: Diese Studie ist der Grundstein für die Einführung der TPA Methode im klinischen Alltag.

AutorInnen: Die Studiendaten wurden in Koblenz (DE) und Olten (CH) erhoben und betreffen gesunde Personen im Alter von 40-65 Jahren. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der VARIFO, dem BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn (Adams), dem University Heart Centre, Cardiology, University Hospital, Zürich (Sudano), dem Akademischen Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Klinik für Innere Medizin Schwerpunkt Kardiologie, Koblenz (Bojara) der Privatpraxis, Binningen, (Balint) den Gesundheitsforen Leipzig, Leipzig (Warmuth) und dem European Centre of Pharmaceutical Medicine (ECPM), Basel, Switzerland (Szucs).

ARCO QALY: publiziert 03/2021

Schlussfolgerungen: ARCO QALY ist eine Outcome Studie zur Überprüfung der Kosteneffektivität der TPA Methode und der Statine (welche das LDL Cholesterin senken) bei gesunden Personen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren. Die Studie zeigt, dass Statine schon bei niedrigem Risiko für CVD (kardiovaskuläre Ereignisse) kosteneffektiv sind und dass die Bildgebung des Risikos mit TPA die Kosteneffektivität bei einem Untersuchungspreis von 75 Fr. weiter erhöht.

Besondere Bedeutung: Dies ist die erste Studie in der Schweiz, die die QALY Methode, ein angebliches Mass der Lebensqualität als Instrument zur Bestimmung medizinischer Effektivität dekonstruiert. ARCO QALY hat das Potential, die Methode um die Effektivität der Medizin im Verhältnis der Behandlungs- und sozialen Kosten neu zu definieren.

AutorInnen: Die Studiendaten wurden in Koblenz (DE) und Olten (CH) erhoben und betreffen gesunde Personen im Alter von 40-65 Jahren. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der VARIFO, dem BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn (Adams), dem Akademischen Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Klinik für Innere Medizin Schwerpunkt Kardiologie, Koblenz (Bojara) der Privatpraxis, Binningen, (Balint) den Gesundheitsforen Leipzig, Leipzig (Warmuth).

ARCO AGLA: accepted 07/2021, revision required

Schlussfolgerungen: ARCO AGLA ist eine Outcome Studie zur Überprüfung des Verhältnisses zwischen dem Risiko für Herzinfarkt (CHD) und Risiko für alle kardiovaskuläre Ereignisse (CVD). Das Herzinfarkt Risiko (AGLA) muss demnach mit 4 multipliziert werden, um das CVD Risiko zu erfassen.

Besondere Bedeutung: In der Schweiz wird das CHD Risiko gemäss AGLA und HerzCheck (CH Herzstiftung) bestimmt. Da wiederholt das ermittelte CHD Risiko als CVD Risiko „verkauft“ wird (HausärztInnen, Apotheken, ca 1 Mio Tests pro Jahr in der Schweiz), wird das Risiko als niedrig kommuniziert, obwohl es nicht niedrig ist.

AutorInnen: Die Studiendaten wurden in Koblenz (DE) und Olten (CH) erhoben und betreffen gesunde Personen im Alter von 40-65 Jahren. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der VARIFO, dem BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn (Adams), den Gesundheitsforen Leipzig, Leipzig (Warmuth).

ARCO Emergency: eingereicht 03/2021

Schlussfolgerungen: ARCO EMERGENCY ist eine Outcome Studie zur Überprüfung des hohen sehr kurzfristigen Risikos für kardiovaskuläre Ereignisse (definiert als Risiko von >20% in 3 Jahren). Während Risikotabellen bei diesen hohen Risiken stumm bleiben, zeigt die TPA Methode eine hohe Zuverlässigkeit zur Erfassung dieser sehr hohen Risiken.

Besondere Bedeutung: Dies ist die erste Studie in der Schweiz, die das Problem der Erfassung von unmittelbar sehr hohen Risiken für Herz- und Hirnschlag anhand der TPA Methode lösen kann und stellt damit einen enorm wichtigen Beitrag in der Prävention bei Personen mit höchster Gefährdung dar.

AutorInnen: Die Studiendaten wurden in Koblenz (DE) und Olten (CH) erhoben und betreffen gesunde Personen im Alter von 40-65 Jahren. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der VARIFO, dem BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn (Adams), dem Akademischen Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Klinik für Innere Medizin Schwerpunkt Kardiologie, Koblenz (Bojara) der Privatpraxis, Binningen, (Balint) den Gesundheitsforen Leipzig, Leipzig (Warmuth).

TPA Metaanalyse: eingereicht JACC Imaging

Schlussfolgerungen: TPA Advantage ist eine Metaanalyse zur Objektivierung der Plaque Bildgebung mit TPA in Klinik und Forschung: “ Carotid plaque burden is a much stronger predictor of cardiovascular risk than IMT; it is as
predictive as coronary calcium scores, but has important advantages over coronary calcium: it is
less costly, does not involve radiation, and plaque burden changes much more quickly than IMT
or coronary calcium. It can therefore be used to “Treat arteries instead of treating risk factors”.“

Besondere Bedeutung: Die Metaanalyse ist das Resultat einer interkontinentalen Zusammenarbeit (USA, Canada, Spanien, Argentinien, Iran, Deutschland, Schweiz) und zeigt die Überlegenheit der TPA Methode im Vergleich zu IMT (Intima Media Dicke) und CAC (Koronarverkalkungen), insbesondere wegen der Fähigkeit, im Verlaufe der Zeit das kardiovaskuläre Risiko anhand der TPA ablesen zu können. Damit eröffnen sich neue Wegen im Management der Atherosklerose

AutorInnen: Hauptautor ist J. David Spence (Stroke Prevention & Atherosclerosis Research Centre, Robarts Research Institute, Western University, London, ON, Canada) der Erfinder der TPA Methode. Die Metaanalyse durchgeführt haben M. Reza Azarpazhooh M.D. (Stroke Prevention & Atherosclerosis Research Centre, Robarts Research Institute, Western
University, London, ON, Canada) und Reza Tabrizi PhD (Noncommunicable Disease Research Center, Fasa University of Medical Sciences, Fasa, Iran). Co-Autoren sind Ellisiv Mathiesen, Prof. M.D., Department of Clinical Medicine, University of Tromsø The Arctic University of Norway, Tromsø, Norway, Tanja Rundek, Prof. M.D., Northern Manhattan Study and University of Miami, Miami, FL, USA, Michel Romanens, MD (VARIFO, Olten, Switzerland), Ansgar Adams, MD (B·A·D Health Care and Safety Technology Centre GmbH, Koblenz, Germany) Luis Armando, MD, (Blossom DMO, Cordoba, Argentina), Hugo Villafañe M.D. (Blossom DMO, Cordoba, Argentina, Nestor Garcia M.D. (Instituto de Investigaciones en Ciencias de la Salud, Cordoba, Argentina), Borja Ibañez M.D. PhD (Centro Nacional de Investigaciones Cardiovasculares Carlos III (CNIC), Madrid, Spain), Chrysi Bogiati, M.D (Division of Neurology, McMaster University, Hamilton, ON, Canada) und Valentin Fuster. M.D. (Zena and Michael A. Wiener Cardiovascular Institute, Icahn School of Medicine at Mount
Sinai, New York, NY).

ARCO Men: publiziert 06/2020

Schlussfolgerungen: ARCO Men ist eine Outcome Studie zur Überprüfung der Risikovorhersage-Fähigkeit mit der TPA Methode bei gesunden Männern im Alter zwischen 30 und 65 Jahren. Die Studie zeigt, dass die TPA Methode dem PROCAM Risikorechner für Herzinfarkt überlegen ist.

Besondere Bedeutung: Dies ist die erste Studie in Deutschland, die die TPA Methode mit Outcome Daten bei Männern validiert hat.

AutorInnen: Die Studiendaten wurden in Koblenz (DE) erhoben und betreffen gesunde Männer im Alter von 30-65 Jahren. Die Arbeit entstand durch die BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn (Adams), dem Akademischen Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Klinik für Innere Medizin Schwerpunkt Kardiologie, Koblenz (Bojara) und der Vascular Risk Foundation (Romanens).

Metaanalyse Statine ab 75 bei gesunden: abgelehnt SMW 05/2020

Schlussfolgerungen: Unsere Metaanalyse zeigt, dass auch bei gesunden Personen ab 75 Jahren und bei erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse Statine die Mortalität signifikant senken.

Besondere Bedeutung: Statine werden in der Presse und durch Fachleute immer wieder angegriffen. Die neueste smarter medicine Liste verlangt explizit, ab 75 keine Statine mehr zu verordnen.

AutorInnen: Die Arbeit entstand durch die Vascular Risk Foundation (Romanens) und Walter Warmuth, Gesundheitsforen Leipzig.

TPA Review: publiziert 10/2019

Schlussfolgerungen: TPA Review ist eine Übersichtsarbeit über die TPA Methode, ihre klinische Bedeutung für das kardiovaskuläre Risikomanagement und ihre Einordnung im Verhältnis zu anderen Methoden der Risikovorhersage für kardiovaskuläre Ereignisse

Besondere Bedeutung: Dies ist die erste Übersichtsarbeit zur TPA Methode in der Schweiz. Der Report erfolgte auf Einladung der SMW Redaktion.

AutorInnen: Die Review wurde von der Vascular Risk Foundation (Romanens) erstellt. Co-Autorinnen sind BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn (Adams), dem University Heart Centre, Cardiology, University Hospital, Zürich (Sudano), den Gesundheitsforen Leipzig, Leipzig (Warmuth) und einem Hausarzt (Schober).

TPA Reclassification: publiziert 08/2019

Schlussfolgerungen: TPA Reclassification vergleicht die TPA mit dem Risk Assessment aus PROCAM und SCORE. Die Frage war, ob eine fortgeschrittene Atherosklerose (Arterienalter der Karotiden über 70 Jahre) mit PROCAM und SCORE detektiert werden kann. Die Studie zeigte zudem, dass die TPA Methode eine hohe Kosteneffektivität aufweist.

Bedeutung: Die Studie zeigte, dass bei 3 284 gesunden Personen eine von acht Personen eine fortgeschrittene Atherosklerose auf, welche in den meisten Fällen ein niedriges Risiko gemäss PROCAM und SCORE aufwiesen. Für die Früherfassung der Atherosklerose sind deshalb PROCAM und SCORE weniger geeignet.

AutorInnen: Die Studiendaten wurden in Koblenz (DE) und Olten (CH) erhoben und betreffen gesunde Personen im Alter von 40-65 Jahren. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der VARIFO, dem BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn (Adams), dem University Heart Centre, Cardiology, University Hospital, Zürich (Sudano), den Gesundheitsforen Leipzig, Leipzig (Warmuth).

Statin Congruence: publiziert 03/2019

Schlussfolgerungen: Bei 4 588 gesunden Personen aus der Region Koblenz (DE) und Olten (CH) zeigte sich, dass die Übereinstimmung der Risikokategorien für Herzinfarkt (PROCAM) und für tödliche kardiovaskuläre Ereignisse (SCORE) gering war und zudem die Indikation für die Behandlung des LDL Cholesterins in über 25% der Fälle divergierte.

Bedeutung: Die Studie zeigte, dass gebräuchliche Risikorechner wie PROCAM / AGLA / SCORE eine ungenügende klinische Übereinstimmung zeigte, um Personen in der Statinindikation zu beraten. Häufig wurde das Risiko mit AGLA verglichen mit SCORE unterschätzt. Anstatt sich auf unsichere Resultate der Risikorechner zu verlassen, ist die direkte Sichtbarmachung der Atherosklerose mit TPA eine valable Alternative, zumal in Anbetracht der sehr positiven Outcome Daten für die TPA

AutorInnen: Die Studiendaten wurden in Koblenz (DE) und Olten (CH) erhoben und betreffen gesunde Personen im Alter von 40-65 Jahren. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der VARIFO, dem BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn (Adams), dem University Heart Centre, Cardiology, University Hospital, Zürich (Sudano), und dem European Centre of Pharmaceutical Medicine (ECPM), Basel, Switzerland (Szucs).

Calculators Accuracy: publiziert 03/2017

Schlussfolgerungen: Bei 5 144 gesunden Personen aus der Region Koblenz (DE) und Olten (CH) zeigte sich, dass die Übereinstimmung der Risikokategorien für Herzinfarkt (PROCAM) und für tödliche kardiovaskuläre Ereignisse (SCORE) gering war und dass die Sensitivität für eine fortgeschrittene Atherosklerose (TPA80) niedrig war.

Bedeutung: Die Studie zeigte, dass gebräuchliche Risikorechner wie PROCAM / AGLA / SCORE / FRAMINGHAM / PCE die Sensitivität für eine Erkennung von hoher Atherosklerose Belastung sehr gering ist. Die besten Resultate lieferte die FRAMINGHAM Kohorte. Anstatt sich auf unsichere Resultate der Risikorechner zu verlassen, ist die direkte Sichtbarmachung der Atherosklerose mit TPA eine valable Alternative, zumal in Anbetracht der sehr positiven Outcome Daten für die TPA

AutorInnen: Die Studiendaten wurden in Koblenz (DE) und Olten (CH) erhoben und betreffen gesunde Personen im Alter von 40-75 Jahren. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der VARIFO, dem BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, Bonn (Adams), der Department of Cardiology, Aarhus Universitetshospital, Aarhus, Denmark, (Mortensen), dem University Heart Centre, Cardiology, University Hospital, Zürich (Sudano), und dem European Centre of Pharmaceutical Medicine (ECPM), Basel, Switzerland (Szucs).